Käferbohnenanbau



Optimale Ackerflächen bestimmen

 
Nach den Bodenprobenuntersuchungen im Labor (das machen wir immer im Jänner/Februar) und unter der Berücksichtigung des vorgeschriebenen Fruchtfolgewechseln, werden die Ackerflächen für den Kürbisanbau vom Chef (Martin) bestimmt. Somit ist der erste Grundstein der nächsten Ackersaison gelegt.
 

Einebnung des Bodens mittels Ackerschleppe

 
 

 
Von Mitte bis Ende März wird witterungsabhängig auf den Feldern mit einer Ackerschleppe der Boden eingeebnet. Danach ist die Oberfläche vom Acker vor dem Austrocknen geschützt. Diese Arbeit macht unser bester Mann am Betrieb, unser Franzi Opa.
 

Gülleausbringung mittels Schleppschuh

 
 

 
 

 
Nun kommt Martin´s Hobby - er liebt es Gülle zu fahren. Es wird der Tag zur Nacht und die Nacht zum Tag, denn jetzt geht’s rund mit dem Traktor. Unmittelbar vor der Aussaat wird organischer Dünger auf unseren Äckern verteilt. Dies passiert mit einen Schleppschuhverteiler. Das heißt, bodennahe Gülleausbringung. Somit hat man keine Geruchsbelästigung, keinen Nährstoffverlust und der wertvolle Dünger dringt direkt in den Boden rein.
 

Saatbeet Vorbereiten mit der Egge

 
Damit unseren Franzi Opa am Hof nicht langweilig wird, ist er Martin schon auf den Fersen. Denn direkt, nachdem Martin die Gülle am Acker verteilt hat, kommt Opa Franzi mit dem Traktor und der Eggenkombination. Er vermischt die Gülle unter die Erde und bereitet gleichzeitig mit der Egge ein feinkörniges Saatbeet für unser wertvolles Kürbissaatgut vor.
 

Aussaat mit dem Sähgerät

 
Unsere Käferbohnen werden gemeinsam mit Mais angesetzt, das heißt Mischkulturanbau. Die Käferbohne benötigt den Mais als Stützfrucht. Zuerst setzt Martin das Maissaatgut am Acker an, und danach, das ist meistens Ende April - Anfang Mai die Käferbohne. Die Käferbohne braucht beim Anbau nämlich eine Bodentemperatur von ca. 10 Grad Celsius, es darf nicht zu kalt sein, denn dann würde die Käferbohne nicht keimen.
 

Wachsen lassen

 
 

 
Nun ist der Grundstein für die Steirische Käferbohne gelegt. Jetzt heißt es wachsen lassen und das dauert ein Weilchen. Die Witterung ist das um und auf der Käferbohne, es darf nicht zu viel regnen aber auch nicht zu wenig, Sonne mag die Käferbohne sehr gern aber immer mit genügend Feuchtigkeit. Die optimale Witterung ist dafür ausschlaggebend, dass wir eine gute Ernte haben. Martin nennt die Käferbohne immer, „die Frau unter den Pflanzen“ – sie will alles von allen, aber es darf nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig sein.
 

Vorbereitung der Ernte


 
Ab Oktober sind Martin und Gilder am Acker unterwegs und beobachten die Käferbohnen. Das heißt, sie schauen wie sie aussehen, wachsen und wie groß die Bohne ist. Hier beginnt Martin die Ernte zu prognostizieren. Die Ernte bei den Käferbohnen hat nämlich ein großes Zeitfenster. Dieses kann von Anfang November bis Weihnachten oder auch noch länger sein.